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Archäologische Stätten in Athen
Akropolis: Mit Spuren aus der neolithischen Epoche geht der Felsen der Akropolis in mykenischer Zeit in eine mit Zyklopenmauern befestigte Anlage über, die den Palast des Herrschers schützt. In frühgeschichtlicher Periode entwickelte er sich zu einem Heiligtum und wurde als Verehrungsstätte in der Mitte des 5. Jhs. Grundstein der unübertoffenen klassischen Schöpfungen. Der Parthenon, der jungfräulichen Beschützerin der Stadt geweiht - der Göttin Athene - das elegante ionische Tempelchen der Athene Nike, das Erechtheion - Zentrum der alten lokalen Verehrung -, und die Propyläen als Eingang zum Heiligtum.
Dionysos Theater: (4. Jh. v. Chr.), Am südlichen Hang der Akropolis. Es war ein Teil des Dionysos Eleuthereus-Heiligtums, das mit dem Herodes Attikus-Odeon (2. Jh. n. Chr.), das, heute wiederaufgebaut, die Athener Festspiele beherbergt,durch die Stoa Eumenes (hellenistische Epoche) verbunden war.
Der Areopag: Kleiner Hügel nordwestlich der Akropolis, Verhandlungsort der politischen und gerichtlichen Körperschaft Athens. Von dieser Tribüne verkündigte der Apostel Paulus den Athenern die christliche Lehre.

Denkmal des Philopappos: (114-116 n. Chr.) Auf dem Hügel der Akropolis gegenüber, Grabdenkmal des römischen Wohltäters Gaius Julius Antiochos Philopappos. Wunderschöne Aussicht über die attische Ebene.

Pnyx: (in der Nähe der Apostel-Paulus-Str.) Ort der Athener Volksversammlung. Hephaistos - Tempel oder Theseion: (Thissio) Auf dem Hügel des Agoraios Kolonos. Der besterhaltene Tempel in dorischem Stil (5. Jh. v. Chr.)

Der antike Marktplatz (Agora): Zentrum des öffentlichen und geschäftlichen Lebens der Athener mit den entsprechenden Gebäuden, unter diesen die Stoa des Attalos, von dem König Attalos von Pergamon (159-138 v. Chr.) erbaut, die heute, nach ihrer Wiederherstellung, als Museum genutzt wird. Sie enthält interessante Funde aus dem Bereich der Agora (Eingang vom Theseion-Platz und der Adrianoustr., Tel. 321.0185).

Die Römische Agora: (Anfang der Eoloustr.). Mit dem Bau begann Julius Cäsar. Er wurde von Trajan und Hadrian beendet.

Lysikrates-Denkmal oder Laterne des Diogenes: (Lysikrates- und Vironos Str.). Ein choregisches Denkmal, auf dem sich ein kupferner Dreifuß befand, der der Preis der choregischen Wettkämpfe war.

Orologion (Uhrturm)
des Andronikos von Kyrrhos:
Achteckiger Turm aus Marmor. Auf allen acht Seiten sind Reliefdarstellungen der personifizierten Winde dargestellt.
Bibliothek des Hadrian: (2. Jh. n. Chr.) Werk des Kaisers Hadrian.
Kerameikos:
Der antike Friedhof Athens.

Tempel
des Olympischen Zeus:
(Vassilissis Olgas Av. u. Amalias-Str.)
Größter Tempel Griechenlands im korinthischen Stil.

Hadriansbogen:
Grenze der alten Stadt des Theseus und der neuen des Hadrian (Vassillissis Olgas Av. u. Amalias-Str.

Interessante Plätze in Athen

Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten: Schlichtes Denkmal mit Ablösung der Ehrenwache zu jeder vollen Stunde. Die Ablösung am Sonntag (1 1.00 Uhr) ist eine kleine Zeremonie.

Parlament: Klassizistisches Gebäude oberhalb der Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten. Palast des ersten Königs von Griechenland, Otto. Seit 1933 Parlament. Nebenan ist die Lunge Athens, der Nationalgarten, der sich bis zum Zappion ausdehnt. Das Parlamentsgebäude
Zappio Zappio (Zapio): Das Gebäude wird für Ausstellungen und Kongresse benutzt und ist vom gleichnamigen Park umgeben (s. Abb.).

Präsidenten-Palais: An der tiefgrünen Herodes Attikus-Straße, an der östlichen Seite des Nationalgartens, mit der malerischen Evzonen-Ehrenwache.

Panathenäisches Stadion: Aus schneeweißem Pendeli-Marmor, im Hintergrund der Hügel des Ardittos. Hier fanden 1896 die ersten Olympischen Spiele statt. Lykavettos (Likavitos): Tiefgüner Hügel mit dem malerischen, schneeweißen Kirchlein des Heiligen Georg auf seinem Gipfel. Wunderbare Aussicht über ganz Athen. Ein Café und Restaurant bewirten die Besucher, die für den Aufstieg die Zahnradbahn benutzen können.

Syntagma-Platz: Unterhalb der Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten. Der zentralste der Athener Plätze mit vielen Cafés, in denen sich viele Griechen und Fremde versammeln.

Plaka: Rings um die Akropolis breitet sich das älteste und malerischste Stadtviertel Athens aus. Enge, labyrinthische Gassen, niedrige Häuser neben schönen Herrenhäusern, Tavernen und Nachtlokale, zusammen mit vielen Volkskunstgeschäften, machen die Plaka zu einem der beliebtesten Winkel Athens.

Monastiraki: Die Fortsetzung der Plaka. Es ist der Stadtteil mit den meisten Antiquitäten- und Volkskunstgeschäften jeder Art.

Iliou Melathron: Wohnhaus des berühmten Archäologen Heinrich Schliemann. Es ist eines der schönsten Gebäude Athens an der Panepistimioustr. (Universitätsstr.), an der sich ebenfalls die Akademie, die Universität und die Nationalbibliothek befinden. Alle sind wunderschöne Beispiele klassizistischer Architektur, wie auch das Gebäude des Polytechnikums an der Patissionstraße.


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